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Sportgeflüster: Wie die Erste der Zweiten helfen will

Sportgeflüster

(pab). Oeffingen/Korb
Für Philipp Hohmann hat der Sonntag eine ungewöhnliche Doppelbelastung bereitgehalten. Zunächst war er als C-Jugend-Trainer des SC Korb gefordert. Die von ihm angeleiteten Nachwuchshandballer unterlagen dem verlustpunktfreien HSC Schmiden/Oeffingen um den Übungsleiter Tobias Joneleit in der Bezirksliga mit 17:38. Anschließend wechselte Philipp Hohmann kurzerhand die Farben und spielte in der gleichen Halle gemeinsam mit Tobias Joneleit für die Zweitvertretung des TV Oeffingen gegen ebenjenen SC Korb in der Bezirksliga (19:23). Vor zweieinhalb Jahren war der Rückraumspieler vom SC Korb nach Oeffingen gewechselt, normalerweise spielt er dort in der Landesliga-Mannschaft. Das Engagement in der Jugendarbeit seines ehemaligen Vereins führte er dennoch fort. Neben Philipp Hohmann (zwei Tore) half am Sonntag auch Stefan Straub beim abstiegsgefährdeten TVOe II aus. Krankheitsbedingt hatte der Kapitän des ersten Teams am Samstag gegen den VfL Waiblingen II (27:29) auf einen Einsatz in der Landesliga verzichtet. Eine Etage tiefer, in Korb, lief Stefan Straub am Sonntag auf, wenngleich „nicht hundertprozentig fit“. In einem Spiel, in dem aus Gäste-Sicht „irgendwie der Wurm drin war“ (Straub) war er mit seinen fünf Toren noch der beste TVOe-Werfer. Auch am kommenden Samstag (18 Uhr) daheim gegen den TV Obertürkheim ist der Einsatz von Stefan Straub und Philipp Hohmann beim TVOe II geplant. Wer zudem aus der spielfreien ersten Vertretung behelfsweise mitmischen wird, muss noch geklärt werden. Gegen den Tabellendritten, der zuletzt den SC Korb mit 40:20 deklassiert hat, wird sich Philipp Hohmann voll auf seinen Einsatz auf dem Feld konzentrieren können. Als Nachwuchstrainer steht ihm ein spielfreies Wochenende bevor.

© Fellbacher Zeitung vom 27.02.2019

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Sportgeflüster: Verlust für den TV Oe nach Kreuzbandriss

Auf eine weitere dieser unliebsamen Erfahrungen hätte Dino Montanaro gerne verzichtet. Schon bevor sich der Rückraumakteur im Vorjahr den Handballern des TV Oeffingen anschloss, hatte er aufgrund von Kreuzbandrissen im linken Knie zweimal für längere Zeit pausieren müssen. In der vergangenen Woche zog er sich diese langwierige Verletzung in einer Trainingseinheit abermals zu, diesmal allerdings im rechten Knie. „Die Aktion sah relativ unspektakulär aus“, sagt der Trainer Pascal Diederich , der davon ausgeht, dass Dino Montanaro nach der Operation in der kommenden Woche mindestens in der Hinrunde, wahrscheinlich aber sogar für die gesamte Saison ausfallen wird. „Das ist natürlich ein Verlust für uns“, sagt der Ideengeber, der gegen Ende der zurückliegenden Landesliga-Spielzeit – als sich die Oeffinger mit acht Siegen aus den finalen neun Spielen den Klassenverbleib sicherten – zunehmend Gefallen an den Auftritten von Dino Montanaro fand. Somit bereitet der Übungsleiter neben den beiden Schlussmännern Marco Schreiner und Manuel Weinmann nun nur noch zwölf Feldspieler auf die anstehende Runde in der sechsthöchsten deutschen Spielklasse vor, die Mitte September beginnen wird. „Viele Dinge sind schon eingespielt, weil die meisten Spieler noch dabei sind“, sagt Pascal Diederich. Während Lars Claren und der Torwart Christian Steffan die Mannschaft verlassen haben, zählen neuerdings Manuel Weinmann und Fynn Treiber zum Landesliga-Kader des TV Oeffingen.

(dom)

© Fellbacher Zeitung vom 18.07.2018

Männer 1: Muskelspiele vor Saisonbeginn

Fitness
Matthias Treiber und Maurice Meister machen nicht nur die Handballer des TV Oeffingen fit.


Eva Herschmann

Pascal Diederich macht nicht mit. Dem Trainer der Landesliga-Handballer des TV Oeffingen tut der Rücken weh. Statt beim Athletiktraining mit den anderen zu schwitzen, beobachtet er mit verschmitztem Lächeln, wie sich seine Spieler unter der Anleitung von Matthias Treiber, 54, und dem 23-jährigen Maurice Meister quälen. Es ist die fünfte von sechs Einheiten mit den zwei ausgebildeten Oeffinger Fitness-, Athletik- und Personaltrainern im Schmidener Stadion.

Die Handballer bereiten sich auf die neue Landesliga-Saison vor. Im schattigen Kurvenbereich des Stadions haben Maurice Meister und Matthias Treiber verschiedene Stationen für die TVOe-Handballer aufgebaut. Kraft und Ausdauer und die koordinativen Fähigkeiten sollen trainiert werden. „Diese Vorbereitung dient uns in vielen Bereichen“, sagt Pascal Diederich. Zum einen sollen die Ballsportler so ihre Fitness und Motorik verbessern. „Dieses Training in einer ganz anderen Atmosphäre setzt auch spezielle Anreize“, sagt der Oeffinger Übungsleiter. Und zudem Muskelreize in allen Regionen des Körpers.

Simon Bauer ist ein Bär von einem Mann. Doch die Dauerhock-Haltung, mit der Maurice Meister und Matthias Treiber in die Aufwärmphase starten, zwingt ihn beinahe in die Knie. „Nach dem ersten Mal hatte jeder von uns am ganzen Körper Muskelkater, allen tat alles weh, es sind auf alle Fälle gute Übungen“, sagt er zwischen zwei schweren Atemzügen. Die Fitness-Coaches feuern die Handballer an. Die klatschen laut mit. Das bringt ein wenig Ablenkung von den brennenden Oberschenkeln.

Wenn die Muskeln warm sind, geht es erst richtig los. „Wir setzen unter anderem den Schwerpunkt auf Stabilität im Rumpfbereich, das ist für Handballer ganz entscheidend“, sagt Matthias Treiber, der Lebensgefährte von Maurice’ Mutter. Übungen wie Tauziehen sind dafür hilfreich: Im einseitigen Unterarmstand müssen die Sportler ein langes Seil mit Gewicht am Ende mit einer Hand zu sich ziehen, aufstehen und im Sprint wieder ausrollen. So schnell und so oft wie möglich.

Während Simon Bauer auf dem Bauch liegend zieht und schwitzt, hüpft Benjamin Westhauser mit einem 15 Kilogramm schweren Nackenkissen die Tribünenstufen hinauf und hinunter. „Wir haben alle Lust, uns zu quälen“, sagt er mit angestrengtem Grinsen. Marius Stolper und Roman Meister boxen, Stefan Straub und Benjamin Westhauser werfen sich den Medizinball zu. „Das ist eine spezielle Übung für die Wurfgeschwindigkeit“, sagt Matthias Treiber. Trainer Pascal Diederich lehnt derweil entspannt an der Bande und beobachtet das Geschehen zufrieden: „Das Training soll auch Verletzungen vorbeugen. Wenn alle Spieler montags normal arbeiten gehen können, haben wir viel gewonnen.“

Auch für Hobbysportler haben die beiden Trainer ein ausgefeiltes Übungsprogramm entwickelt. Einmal in der Woche, mittwochs oder donnerstags, trifft sich eine bunt gemischte Gruppe, was Alter, Geschlecht und Fitness anbelangt, zum Outdoor-Training – entweder im Schmidener Stadion oder bei Regen auch mal unter dem schützenden Dach des Pausenhofs der Oeffinger Schillerschule. „Es gibt keine Grenzen, weder beim Alter noch bei den Voraussetzungen. Da wir zu zweit sind, können wir auf jeden ganz individuell eingehen, das ist fast wie bei einem Personaltrainer“, sagt Maurice Meister. Nur den Willen, sich zu quälen, den sollten die Teilnehmer mitbringen.

Info Wer Interesse an Outdoor-Fitness mit Matthias Treiber und Maurice Meister hat, kann sich unter 0152 / 23 04 34 61 melden.


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Fellbacher Zeitung: Sportgeflüster

(dom). Fell­bach
Die ei­nen sind ge­ra­de erst in die Pau­se ge­star­tet, da schwit­zen die an­de­ren schon wie­der für die kom­men­de Spiel­zeit. Noch vor knapp zwei Wo­chen ha­ben sich die Hand­bal­ler des TSV Schmi­den – am En­de ver­geb­lich – um den Auf­stieg in die Ba­den-Würt­tem­berg-Ober­li­
ga be­müht. Auf­grund der lang­wie­ri­gen An­stren­gung dür­fen sich die von Hen­ning Frösch­le an­ge­lei­te­ten Spie­ler noch ein we­nig er­ho­len, ehe sie am 25. Ju­ni für den Auf­takt der Vor­be­rei­tung wie­der zu­sam­men­kom­men wer­den.

An je­nem Mon­tag, mehr als zwei Mo­na­te vor dem Be­ginn der neu­en Run­de in der Würt­tem­berg-Li­ga am zwei­ten Wo­chen­en­de im Sep­tem­ber, ha­ben sich auch die Ak­teu­re des SV Fell­bach erst­mals wie­der ver­ab­re­det. Doch schon jetzt stei­gern sie ih­ren Puls re­gel­mä­ßig in­di­vi­du­ell. „Je­der weiß, was er zu tun hat“, sagt der Spie­ler­trai­ner An­dre­as Blo­dig , der mit den Ver­ant­wort­lich noch auf der Su­che nach ei­nem Un­ter­stüt­zer an der Sei­ten­li­nie ist. „Es ist gar nicht so ein­fach, ei­nen Co-Trai­ner zu fin­den.“

Ei­ne Klas­se tie­fer trifft sich das zwei­te TSV-En­sem­ble schon am nächs­ten Mon­tag im Schmi­de­ner Sta­di­on, um Kon­di­ti­on und Kraft wie­der zu stär­ken.

Der Stadt- und Lan­des­li­ga­kon­kur­rent TV Oef­fin­gen hat das ers­te Wie­der­se­hen nach der Trai­nings­pau­se am Diens­tag ge­plant – al­ler­dings nur für ei­ne Be­spre­chung und ei­ne „ge­müt­li­che Ein­heit Fuß­ball. In der fol­gen­den Wo­che le­gen wir dann rich­tig los“, sagt Pas­cal Di­ede­rich . Ne­ben dem Tor­wart Ma­nu­el Wein­mann kann der Trai­ner für die neue Sai­son auch auf den Zu­gang Fynn Trei­ber zäh­len, der zu­letzt mit den A-Ju­gend­li­chen des SV Korn­west­heim den Meis­ter­ti­tel in der Würt­tem­berg-Ober­li­ga ge­wann. Des­sen Bru­der Bas­ti­an Trei­ber wird den Oef­fin­gern hin­ge­gen zu­nächst we­gen ei­nes Aus­lands­auf­ent­halts feh­len.

(c) Fellbacher Zeitung vom 13.06.2018

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