Männer 2: Auftaktniederlage trotz 16 Tore von Stefan Straub

Das Auftaktspiel der zweiten Mannschaft des TV Oeffingen gegen die Gäste der HSG Oberer Neckar war am Samstagabend geprägt von zwei Akteuren: Jan Billner erzielte 19 Tore für die Mannschaft um den Trainer Gregor Schäfer (in der vergangenen Saison noch Assistenztrainer des TSV Schmiden) und war damit maßgeblich für den 37:34-Erfolg seines Teams in der Bezirksliga verantwortlich. Bei den Gastgebern reichten die 16 Treffer von Stefan Straub nicht für einen Erfolg aus. „Bei uns fehlte noch die Abstimmung in der Abwehr“, sagte der Oeffinger Coach Christoph Kaufmann.

Tv Oeffingen: Gerner, Pastow - Bertucci, Ihring (4), Keller (4), Lanzinger, Mohrmann, Rost (3), Schmeiser, J. Stopler (2), M. Stolper (4), Straub (16), Walz (1)

© Fellbacher Zeitung vom 17.09.2019

 

Hier der Bericht unseres Gegners.
 

DIE AUFTAKTHÜRDE ÜBERSPRUNGEN

Bericht von Leon Saschin - Veröffentlicht von Leon Saschin am 15.09.2019 (12:38)

In einem turbulenten 1. Saisonspiel gegen die Spieler des TV Oeffingen 2 behalten die Neckarpiraten den kühleren Kopf. Nach einem zwischenzeitlich sehr hitzigen Gefecht setzt sich die Gäste der HSG Oberer Neckar verdient mit 34:37 (18:15) durch.

Seit Mai schwitzen die Mannen um Neu-Trainer Gregor Schäfer nun schon in der Vorbereitung auf die neue Saison 2019/2020. Mit 2 Halleneinheiten und einer Athletikeinheit die Woche, waren die Spieler vom Neckar optimal auf das anstehende Spiel vorbereitet.

Die HSG legte dabei allerdings einen ordentlichen Fehlstart hin. Das mögliche Tempospiel sowie das sonst vorhandene ballsichere Spiel, wurde kaum gezeigt. Auch der Torabschluss, ließ die mitgereisten Zuschauer zu Wünschen übrig. Hinzu kamen, teilweise sehr willkürlich vergebene, Zeitstrafen gegen die Gäste. Die permanente Unterzahl der Neckarpiraten ließ den Hausherren leichtes Spiel. Die Hafenhandballer kamen nicht richtig in Fahrt und reagierten, anstatt selbst zu agieren. Das Spiel tröpfelte so vor sich hin und so ging es beim Halbzeitstand von 18:15 in die Pause. 

Die Halbzeitansprache des Trainers schien scheinbar einiges gebracht zu haben, denn die HSG kam mit einer geballten Portion Energie zurück auf Spielfeld. Das vorgegebene Tempospiel, konnten die Spieler des TV Oeffingen nicht mitgehen und so zeigte sich, dass die wochenlange Quälerei der Laufeinheiten, sich gelohnt hat. Tor um Tor kämpfte man sich heran und schaffte es dem Gegner die Schranken aufzuzeigen. Durch schön ausgespielte Spielzüge sowie konsequentere Abwehrbereitschaft, schafften es die Spieler der HSG die Gastgeber im Zaun zu halten. Bis zur 40. Minute schaffte man es in Führung zu gehen und bei dieser fulminanten Aufholjagd schien kein Ende in Sicht. Das Tempo des Spiels wurde bewusst hochgehalten und so setzten sich die Gäste auf einen 6-Tor Vorsprung ab. Als es 10 Minuten vor Schluss 26:32 stand, schien die Sache erledigt und auch die Zuschauer hielten die Punkte für verteilt. Handball wäre aber nicht Handball, wenn nicht alles möglich wäre. Durch vermehrte Unkonzentriertheiten, unsauberes Passverhalten und eine schlechte Torausbeute ließ man den Gegner wieder bis auf ein Tor herankommen. In dieser hektischen und teils chaotischen Phase behielten die Neckarpiraten allerdings stets den kühleren Kopf und blieben ihrem Spiel treu. Sich ließen sich nicht durch den entstandenen Aufruhr in der Halle aus der Ruhe bringen und spielten die Zeit sauber runter. Getreu dem Motto „Ein Pferd springt nur so hoch es muss“, siegten die Spieler der HSG souverän und verdient mit 34:37. 

Das Spiel zeigte gute Ansätze, die es gilt in den kommenden Trainingseinheiten zu festigen. Allerdings geht die Formkurve weiterhin steil nach oben. Und jeder weiß, wer unter Frühform leidet, dem geht zur Winterpause die Puste aus. In dem Sinne war es ein gelungener Saisonstart. Bestätigt werden kann dies bereits kommenden Samstag, wenn es in heimischer Halle gegen den TSV Alfdorf/Lorch 2 um die ersten Heimpunkte der Saison geht. 

Für die HSG Oberer Neckar spielten: Julian Schönherr, Max Kronmüller (beide im Tor); Moritz Eitler (2), Manuel Maile (2), Felix Heß (1), Jan Billner (19/5), Marco Haug (4), Lin Glock, Julian Grauer (3), Leon Saschin, Timo Schramm, Sherief Sabet (6)

 


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