Parade nach der Schlusssirene - 27:27 gegen Neckarelz

Marco Schreiner sichert dem TV Oeffingen gegen die HA Neckarelz ein 27:27-Remis.

Auf die Hilfe seiner Mitspieler hat Marco Schreiner nicht mehr zählen können. Die Uhr in der Oeffinger Sporthalle hatte am Sonntagabend bereits die Marke von 60 Minuten erreicht, als der Torwart noch einmal gefordert war. Nur er und Tim Landenberger von der HA Neckarelz konnten das Ergebnis dieser Landesliga-Begegnung noch beeinflussen. Der Schlussmann kam aber auch ohne die anderen Handballer des TV Oeffingen gut zurecht, wehrte den Versuch von der Siebenmeterlinie ab und verhinderte damit eine letzte Veränderung auf der Anzeigetafel. Während Marco Schreiner auf dem Boden saß und beide Hände zu Fäusten ballte, leuchtete dort oben noch immer ein 27:27. „Für uns ist es trotzdem ein verlorener Punkt“, sagte Pascal Diederich, der im Verlauf der zweiten Hälfte zunehmend heftiger an der Seitenlinie gestikuliert hatte.

(dom). Der Trainer der Gastgeber echauffierte sich über einige Schiedsrichterentscheidungen, die zwischenzeitlich zu einem hektischen Spielverlauf und diversen Zeitstrafen auf beiden Seiten führten. Aber auch die Fehler, mit denen sein Team die eigenen Angriffsbemühungen unterlief, ärgerten ihn. Diese Missgeschicke hatten sich die Oeffinger insbesondere zu Beginn der Partie geleistet, so dass sie zur Pause nicht über einen 15:15-Zwischenstand hinausgekommen waren. Nach dem Seitenwechsel zeigten sie sich in Offensive und Defensive verbessert und führten zwischenzeitlich mehrfach mit drei Toren Differenz, weshalb Pascal Diederich trotz der Parade von Marco Schreiner nach der Schlusssirene mit einem Punkt nicht zufrieden war.

TV Oeffingen: Schreiner (1), Wittke – Lang (9), Straub (4), Fynn Treiber (3), Claren (2), Rittmann (2), Stolper (2), Winkler (2), Probst (1), Bauer (1), Walz, Keller, Klein.

© Fellbacher Zeitung vom 12.11.2018

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